Mannheim und Jesus – auf der Suche nach meiner neuen Gemeinde

Ich und der Wasserturm

Vor eineinhalb Jahren hat es mich und meine Frau von Marburg nach Mannheim verschlagen; von der einen Uni an die andere: In Marburg konnte ich mein Mathematikstudium abschließen und in Mannheim bekam ich eine der begehrten Promotionsstellen, während Anita von hier aus ihren Master beendete. Die Freude darüber ging mit vielen „Unannehmlichkeiten“ einher: Ich wusste, dass ich in Marburg einen großen Freundeskreis, Familie und ein liebgewonnenes Gemeindeleben zurück lassen werde. Klar, der Kontakt bricht nicht (ganz) ab. Gerade weil wir meine Familie in Marburg hin und wieder besuchen. Aber ich wusste ja, wie es ist, wenn andere ihren Lebensmittelpunkt verlagern: Sie sind alltäglich weg. Jetzt, mit unserem Umzug, waren die anderen alltäglich weg und zwar fast alle auf einmal. Da habe ich meine Frau umso lieber in den Arm genommen – ihr ging es genauso…

Jesus in Marburg; Jesus in Mannheim

Was wir in diesem Umzug erlebt haben, haben viele andere vor uns auch schon durch. Vielleicht erlebst auch Du es ja gerade… Für uns stand fest, dass wir unseren neuen Lebensmittelpunkt „Mannheim“ auch annehmen wollten. Das klingt banal, aber ich kenne auch viele Wochenendpendler, die hängen geblieben sind. Für nicht wenige von ihnen ist das eine Belastung oder besser gesagt eine Zerrissenheit.

Hast du dir schon einmal darüber Gedanken gemacht, welche Vorteile man als Christ aufzählen kannst? Uns ist da nämlich ein gottgewollter Bonus (neu) bewusst geworden. Noch bevor wir einen einzigen Mannheimer „Hello Word!“ zurufen konnten, war uns klar, dass es hier viele christliche Gemeinden, Gemeinschaften und Kirchen geben wird. Wenn damals in meine Evangelische Gemeinschaft Marburg-Süd oder in unsere EC-Gruppe in Marburg jemand neues kam, dann war der Kreis nie geschlossen. Da war auch mehr als ein „willkommen“ drin. Man wurde angesprochen, begrüßt, die Leute interessierten sich für das neue Gesicht und nicht nur, solange es neu war. Unsere alte Gemeinde in Marburg wuchs und wächst noch heute – Praise the Lord!

Wissend hoffen – das man willkommen ist

Mit diesen Gedanken im Hinterkopf hatten wir die Hoffnung, ja vielleicht sogar das hoffende Wissen, dass es in Mannheim auch so sein wird. Ich meine: Jesus hat seine Nachfolger in vielfacher Weise zusammengestellt. Er redete von einer Herde, er hatte eine Gruppe von Jüngern, er sprach regelmäßige zu Menschenmengen, er beschrieb uns Gott als Vater und redete vom verlorenen Sohn, von Familie. Schließlich war da die Gemeinde, die schöne Braut, in der man das Abendmahl – noch so eine gemeinschaftliche Sache von Jesus – feierte.

Wir zogen also nach Mannheim und wussten schon im Vorfeld, dass wir Anschlussmöglichkeiten hatten: Unsere Geschwister im HERRN. Das ist echt mal ein greifbarer, gottgewollter Pluspunkt, den man auch Nicht-Christen in ein paar Sätzen erklären kann. Das ist keine Selbstverständlichkeit: Ich habe Freunde, die sind in so manche Großstädte gezogen und dort hauptsächlich auf Leute getroffen, die sozial gesättigt waren. Leute, die schon längst einen jahrelangen Freundeskreis hatten oder ein aktives Familienleben. Klar haben auch die (hoffentlich) irgendwie und irgendwann Anschluss gefunden. Aber lange Stand bestimmt die Frage nach dem „wo überhaupt“?

Wir hatten sogar Freude daran, die verschiedenen Gemeinden kennenzulernen. Klar hatten (und haben) wir unsere Voraussetzung: Es sollte eine Gemeinde sein, die in der Evangelischen Allianz mitwirkt und deren Glaubensbasis alles andere als verneint wird. Ich persönlich wollte einen Pastor und keine Pastorin. Wir wollten eine Gemeinde, in der wir Leute in unserem Alter antreffen (das war meiner Frau wichtig). Eine Kirchengemeinde, in der wir uns schlicht und einfach wohl fühlen. Schließlich war uns von Herzen wichtig, dass die Gemeinde neben Diakonie auch ein brennendes Herz für die Evangelisation hat.

Das klingt jetzt vielleicht nach Wunschkonzert, während ich zuvor von Jesus als HERRN geredet habe, der uns zusammengestellt… Aber die „Kriterien“ sind ehrlich und persönlich. Und ich denke, dass eine Gemeindewahl letztlich immer (!) auch ein Kompromiss ist. Wenn ICH in die perfekte Gemeinde eingetreten wäre, wäre SIE nicht mehr perfekt.

Gemeinden, wo seid ihr?

Aber wie findet man diese Gemeinden, die es ja gibt? Genau: Google. Meine erste Anlaufseite, die der Evangelischen Allianz in Mannheim, gab es da noch nicht (hab‘ ich inzwischen erstellt…). So musste ich mich erst einmal mit Wörtern wie Gottesdienst, evangelisch, Mannheim… durchschlagen. Erst nach ein paar Anläufen bin ich auf www.jesus-in-mannheim.de gestoßen. Und diese ökumenische Infoseite trägt wirklich was zusammen. Die Gemeinden können echt froh sein, dass es das Ding gibt. Wer kommt nach Mannheim, und was schon von www.GottKennenMannheim.de? Selbst wenn diese Plattform noch so nice ist: Als Nicht-Mannheimer kannte ich sie nicht. Mittlerweile habe ich auch noch eine google-maps Karte mit einer Auswahl an Gemeinden und Gottesdiensten erstellt.

Willkommenskultur, die eine ist

Wir schauten uns so manche Gemeinden und ihren Gottesdienst an. Und tatsächlich war es genau so, wie wir es uns vorgestellt haben. Man begrüßte uns nicht nur herzlich, sondern redet mit uns. Man versorgte uns über und über mit Infos über diverse Gruppen und Treffs, bis wir gar keinen Durchblick mehr hatten. Die einen luden uns zum Gebets-Frühstück ein, die anderen gleich nach dem Gottesdienst, wie Ulrich Holl (Alpha-Buchhandlung), zum Essen mit seiner Familie. Einfach genial!!!

Klar, ich denke mir (und so habe ich es mir schon in Marburg gedacht, als ich das Spiel von der anderen Seite trieb), für manchen wirkt das unnormal. Für einige scheint das vielleicht aufgesetzt, übertrieben – gar künstlich: Aber vielleicht ist es tatsächlich unnormal, aber nicht aufgesetzt! Vielleicht ist das einfach die Liebe Gottes und diese wunderbare Gemeinschaft unter Christen, wie sie (Anspruch) sein soll und (Wirklichkeit) hin und wieder durchscheint. Noch während der großen Flüchtlingswellen, in der man ständig von „Willkommenskultur“ sprach, wurde mir klar: Um Jesus herum gibt es die schon: Willkommen in Mannheim.

 Oh Hapyy Day – mein Sonntag mit Gottesdienst

Vielleicht liegt es auch am Sonntag an sich, denn Gott geheiligt hat. Sonntags in der Gemeinde habe ich regelmäßig beste Laune. Es wird viel geredet, viel gelacht, manchmal sogar mit geweint. Die Figur Faust aus dem gleichnamigen Werk von Goethe würde bestimmt ausrufen: Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein (Osterspaziergang)! Das haben wir alle schon einmal erlebt. In der Gemeinschaft mit meinen Glaubensgeschwistern erlebe ich es gerne und regelmäßig. Ein Teil des Evangeliums sind wir manchmal selbst.

Final wurde es für uns die FeG Mannheim, eine offene, wachsende und fröhlich-fromme Freikirche, die mit der FeG Ludwigshafen sogar eine weitere Gemeinde gegründet hat. Meine Frau fand sofort Anschluss und einen Hauskreis (small group) und ich fackelte ein, zwei Älteste in der FeG mit meinen theologischen Fragen ab. Nach den Antworten wusste ich, dass man hier ganz sicher nicht verkehrt ist.

Vielleicht klingt letzteres in deinen Ohren etwas „überhöht“, aber für mich ist Gemeinde nicht nur zwischenmenschliche Gemeinschaft. Wenn sie neben der Spur ist, theologisch verirrt, dann wäre auch der Vorteil dieser lebendigen, offenen Gemeinschaft nur ein vergänglicher Duft oder besser gesagt, ein Hauch des ewigen Todes. Dabei ist mir klar, dass eine Gemeinde nie perfekt ist; immerhin wird sie von geheiligten Sündern mitgestaltet.

Ein Glaube, der in mir wächst

Aber wie prüft man, ob eine Gemeinde auf dem Irrweg ist? Um ehrlich zu sein, kann ich dir hier gar kein Mustertext schreiben, denn auch mein Wissen ist – um es mit den Worten des Apostel Paulus zu sagen – nur Stückwerk. Dennoch sind mir persönlich einige Glaubensinhalte sehr wichtig geworden bzw. ich habe ihre Bedeutung immer mehr begriffen: Glaube und Vertrauen kann man nicht vorhalten, wie einen Lichtschalter – an/aus. Man wird davon erfüllt und richtet sich danach aus. Der Mittelpunkt in meinem Glaubensleben soll immer Jesus Christus sein. Ich will eine Beziehung zu ihm und ich will sie immer wieder vertiefen. Vor einigen Jahren war ich in Tabor auf einen Jugendkongress. Ich hatte schon so oft die Worte des Abendmahls gehört. Auch wenn mein Religionsunterricht wirklich … war, konnte ich doch zumindest die Grundzüge der Kreuzestheologie auf ein Blatt skizzieren. Aber als mir dieser Typ in jenem Moment das Brot reichte und – wie sonst unspektakulär zu erwarten – mit den Worten “Christi Leib, für dich gebrochen” kommentierte, da machte es in mir „Klick“. Das war wie damals, als ich mich zum ersten Mal verliebte. Mädels existierten parallel zu mir schon vorher. Und ich merkte auch, dass mit denen etwas nicht stimmte. Aber da hörte es schon auf. Als ich mich dann aber verknallte, war es, als ob eine ganze Welt schon immer neben mir stand – unbemerkt. Es war so großartig, so wunderschön, so unfassbar. Ich fand kaum Worte und begann Gedichte zu schreiben, um mich irgendwie auszudrücken. Irgendwie so oder zumindest vergleichbar intergalaktisch hat es bei mir Klick gemacht, als ich an diesem Abendmahl teilnahm. Die Präsenz von Jesus war greifbar. Ich habe verstanden, dass es nicht nur tote Theorie war – ein überholtes, irgendwie etwas interessantes Gedankengebäude. Es ist die Weisheit Gottes, die da wirkt.

Ein christlicher Glaube, der prüfen will und Prüfung zulässt

In der Glaubensbasis der Evangelischen Allianz findest du viele Punkte, im Grunde alle, die so komprimiert theoretisch klingen, aber mehr und mehr begonnen haben, praktisch, bedeutend und lebendig für mich zu werden (ich habe diese Basis unten angehängt). Die Frage oben war: Wie erkennt man eine irrende Gemeinde? Ein Ansatz wäre vielleicht, wenn sie Inhalte dieser Basis explizit verneint. Beispielsweise daran, wenn man dort aussagt, dass Jesus nicht für unsere Sünden am Kreuz starb, nicht von den Toten auferstand oder die Bibel nur eine „komprimierte Sammlung von Glaubenszeugnissen“ sei (letzteres klingt so fromm , sagt aber, dass die Bibel demnach nur Gedanken von Menschen über Gott und ihre (angeblichen) Erfahrungen mit Gott beinhaltet. So formulierte es ein EKD-Ratsvorsitzender… Final würde man so etwas auch in anderen „heiligen Schriften“ finden. Angesichts so etwas ist es echt Zeit zum Aufstehen).

Aber in Sachen Bibel dreht es sich hauptsächlich “um mich”, wenn es um Prüfung und Korrektur geht. Ich bin auch Sünder, stehe dankbar in der Vergebung und wachse in seiner Gnade. Die Bibel ist deshalb in erster Linie ein herrlicher Wegweiser für mich persönlich. Aber gewiss zeigt sie mir auch den Weg vorbei an geistlich-erkranken Gemeinden. Und wie du siehst: An der FeG Mannheim kam ich nicht vorbei…

 Christ, ein Christ sein, Christsein – nicht nur dann und wann

Ich will nicht nur Sonntagmorgen kurz vor, während und kurz nach dem Gottesdienst ein Christ sein. Dazu ist es mir zu wichtig und es hat mich zu sehr in meiner Identität (Status Kind Gottes) geprägt.

Wenn ich als Mensch unterwegs bin, dann immer auch als Christ. An der Universität Mannheim versuche ich in Mathematik zu promovieren. Ich habe eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter dafür erhalten. Und auch dort, in den Pausen, in den privaten Gesprächen auf Konferenzen oder dem Flur oder in der Mensa will ich sein, was ich bin: Nachfolger, Königskind, Christ, Kind Gottes, Nazarener …

 Plausibilitätsstruktur – dickes Wort, heftige Wirkung

In einer Predigt von Ulrich Parzany, der das begrüßenswerte Netzwerk Bibel und Bekenntnis initiiert hat, bin ich über einen Begriff gestolpert. Dieser Begriff beschreibt etwas, was mir schon zuvor aufgefallen ist. Aber erst nach der Predigt hatte ich ein Wort dafür – Plausibilitätsstruktur: Ich frage mich manchmal, wieso es dazu kommt, dass Christen, die Sonntag zwischen 10 und 11 Uhr voll und fröhlich ihren lebendigen Glauben leben, Werktags in der Schule oder auf der Arbeit von außen gesehen kaum etwas davon zeigen.

Ist dir schon einmal aufgefallen, dass das bei anderen Dingen, nicht nur religiöse Ansichten, auch so ist? Ein Kumpel von mir war durch und durch Fan. Am Wochenende reiste er regelmäßig hunderte Kilometer, um mit tausenden anderen Fans Fußball-Rituale abzufeiern und seine Mannschaft anzufeuern. Aber Montag, auf der Arbeit, war davon nichts mehr zu sehen (Gott sei Dank). Er brüllte die Hymnen nicht im Büro und er trug auch nicht mehr seine Fan-Sachen. Dennoch war er es. Was „hinderte“ ihn daran, diesen Teil aus- bzw. weiterzuleben?

Plausibilitätsstruktur: Es ist völlig plausibel, dass er im Stadion am Samstag aufbrüllt und seine Mannschaft anfeuert; keiner würde ihn schief dafür anschauen (nur wenn man etwas gegen seine Mannschaft hätte). Wenn er das im Büro tun würde, wäre es völlig unplausibel. Es passt einfach nicht in die Situation und den Ort, so würde jede, also “man”, sagen. Deshalb lässt er es – ganz von selbst. Für manche Menschen, etwa bei Beerdigungen oder Weihnachten, ist es völlig plausibel in der Kirche ebenfalls die Hände zum Gebet zu falten. Außerhalb dieser Szenarien aber nicht. Dabei geht es noch nicht einmal um richtig, oder falsch, sondern nur darum, ob eine Handlung nach diversen Ansichten in den Rahmen “passt” – ob es plausibel ist, dies an jenem Ort zu jener Zeit zu tun.

Anonymität – die deine Identität aufrisst

Ich bin mir sicher, es sind auch Plausibilitätsstrukturen, die dafür sorgen, dass viele Christen zu Hause vor dem Abendessen die Hände falten und für das täglich Brot danken; in der Mensa hingegen, am Tisch mit ihren Arbeitskollegen oder Kommilitonen, verzichten sie darauf. Sie denken – ganz von selbst – dies passe nicht dahin. Und vielleicht würden sogar einige entsprechend schief schauen… Wenn die Arbeitskollegen die gleiche Person Sonntag beim Kirchgang beten sehen würden, wäre es in ihren Augen unauffällig: eben plausibel, dass man es dort tut – aber in der Mensa?

Gepaart wird das Ganze noch von der Anonymität um uns herum. Wenn ich morgens in der Straßenbahn fahre, gibt so ziemlich niemand etwas von sich preis; nur die Kinder plappern fröhlich ihre Gedanken aus – und wir Erwachsenen freuen uns daran. Fremde Leute reden nicht miteinander (in Deutschland, in der Regel). Da fällt es dann umso schwerer, etwas von seiner Identität – als Christ – offenzulegen. Gerade wenn viele Leute denken: Das ist doch Privatsache und übersehen, dass ich ganz privat als Mensch unterwegs bin und eben nicht als Roboter.

Emanzipation – wie ich die Plausibilität verändere

Das wirkt alles – auch auf mich. Aber ich kann auch darauf einwirken. Als ich mit meinen Arbeitskollegen das erste Mal zur Mensa ging, habe ich mein Herz in die Hand genommen, und – mit gefalteten Händen – leise ein Tischgebet gesprochen – nichts Spektakuläres. Aber das kleine Kreuz um meinem Hals [lass Symbole für dich sprechen] und die gefalteten Hände im Gebet brachen die Anonymität in diesen Punkt und wenn nötig, auch die Plausibilitätsstrukturen: Von da an war es meinen Leuten klar, dass ich Christ bin. Es ist für sie seit diesen Tagen völlig plausibel, dass ich vor dem Essen (überall und immer; aber nicht zwingend überall und immer) die Hände falte und bete. Wenn man mich fragt, wie mein Wochenende war, ist es für sie völlig plausibel geworden, dass ich auch von letztem Gottesdienst erzählte. Was ich da mitgenommen habe, worüber ich mich gefreut oder geärgert habe und was wir Sonntag nach dem Godi unternahmen. Wer in meinem Wohnzimmer ist, und unsere Gastfreundschaft genießt, dem fällt hoffentlich das kleine, aber dafür sehr schöne hölzerne Kreuz an der Wand auf [gestalte deine Wohnung; sie erzählt von dir – lass sie etwas über dich als Christ sagen!]. So simpel und leicht kann man etwas erzählen…

Ganz und gar nicht immer entstehen daraus sogleich tiefgreifende missionarische Gespräche; auch wenn ich mir dies wünsche. Aber letztes kann man gar nicht konstruieren; vielleicht wäre das auch unauthentisch und damit unangenehm für beide Seiten. Aber das ich bin, der ich bin, auch Christ– und das ich zeige, wer ich bin – auch Christ–  und sage, was ich mache – auch als Christ: Das können andere vielleicht ablehnen; aber es ist wahr. Jesus lebt in mir.

Immer wenn du kommst, kommt Jesus mit

Einmal hat jemand nach einem langen seelsorgerlichen Gespräch während einer Autofahrt unter Tränen gesagt, dass es so schön sei: Immer wenn ich käme, ist es, als würde Jesus mitkommen. Was für ein abgefahrenes Kompliment! Und die Person selbst ist nicht einmal Kirchgänger – leider auch heute nicht.

In Christ verbunden, in Jesus vernetzt

Ich kann ganz schön Einzelkämpfer sein. Aber das muss ich nicht alleine: Du musst auch kein Einzelkämpfer sein. Wir können gemeinsam die Zwänge der Anonymität brechen und die Plausibilitätsstrukturen ändern. Schau dich um: Wo in deinem Alltag – über deine Gemeindegrenzen hinaus – sind deine Geschwister? Wohin hat dich Christus noch gestellt und wen an deine Seite? Hier zeigt sich erneut, wie wichtig es ist, dass man die Information „ich bin Christ“ irgendwie sendet bzw. Hinweise (Kreuzkette; Ichtys am Auto) gibt: Wie will man dich jemals darauf anscprechen, was deine Hoffnung ist, wenn man nicht weiß, welche Hoffnung du in dir trägst? Sei kein U-Boot-Christ!

An meiner Universität gibt es christliche Hochschulgruppen, z.B. die Studenten für Christus in Mannheim (bundesweite: SfC) und die Studentenmission Deutschland in Mannheim (bundesweit: SMD). In die letztere Gruppe habe ich mich eingehängt. Denn als Einzelkämpfer kann ich weiterhin viel bewirken. Aber als ganze Gruppe können wir gemeinsam noch viel mehr schieben: christliche Hörsaalvorträge, Adventsgottesdienste an der Uni oder Bibellesen mit (internationalen) Studenten. Wir machen es gemeinsam plausibel, dass im Uni-Alltag auch Jesus am Start ist. Wir machen es plausibel, dass unter den vielen bunten Menschenhaufen an der Uni auch Christen aufblitzen. Ich weiß, dass dies einigen Mitmenschen nicht passt. Aber wir lassen uns nicht verdrängen. Auch in diesem Punkt muss eine postsäkulare Gesellschaft Toleranz einüben: Es gibt uns „Religiöse“ und wir sind Teil von „euch“.

Mannheim – Du und das Reich Gottes

Wenn du also nach Mannheim kommst, dann such dir eine Gemeinde! Nimm das Feld an, auf das Gott dich stellt. Ich habe meine geistliche Heimat in der FeG Mannheim gefunden. Du hast eine große Auswahl an Gemeinden und Kirchen. Wenn du also an die Uni oder (!) Hochschule in Mannheim gehst, dann komm mal zur SfC Mannheim oder in die SMD Mannheim – damit wir und Jesus gemeinsam an der Uni etwas für Jesus bewegen!!!

 

Gott segne dich auf deinen Weg!

 

Liebe Grüße

Stefan Schnabel

 

Für Rückfragen stehe ich dir gerne zur Verfügung – Kontaktmöglichkeiten in den nächsten Zeilen. Unten findest du noch die Glaubensbasis der Evangelischen Allianz auf Deutsch.

 

Stefan Schnabel
Leiter SMD International Mannheim
Rüdesheimer Straße 4
68309 Mannheim

E-Mail: Schnabel.Ste@googlemail.com
Tel. 0621-30786099 (Familie Schnabel)

 

Wir bekennen uns

  • zur Allmacht und Gnade Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes in Schöpfung, Offenbarung, Erlösung, Endgericht und Vollendung;
  • zur göttlichen Inspiration der Heiligen Schrift, ihrer völligen Zuverlässigkeit und höchsten Autorität in allen Fragen des Glaubens und der Lebensführung;
  • zur völligen Sündhaftigkeit und Schuld des gefallenen Menschen, die ihn Gottes Zorn und Verdammnis aussetzen;
  • zum stellvertretenden Opfer des menschgewordenen Gottessohnes als einziger und allgenugsamer Grundlage der Erlösung von der Schuld und Macht der Sünde und ihren Folgen;
  • zur Rechtfertigung des Sünders allein durch die Gnade Gottes aufgrund des Glaubens an Jesus Christus, der gekreuzigt wurde und von den Toten auferstanden ist;
  • zum Werk des Heiligen Geistes, welcher Bekehrung und Wiedergeburt des Menschen bewirkt, im Gläubigen wohnt und ihn zur Heiligung befähigt;
  • zum Priestertum aller Gläubigen, die die weltweite Gemeinde bilden, den Leib, dessen Haupt Christus ist, und die durch seinen Befehl zur Verkündigung des Evangeliums in aller Welt verpflichtet ist;
  • zur Erwartung der persönlichen, sichtbaren Wiederkunft des Herrn Jesus Christus in Macht und Herrlichkeit; zum Fortleben der von Gott gegebenen Personalität des Menschen; zur Auferstehung des Leibes zum Gericht und zum ewigen Leben der Erlösten in Herrlichkeit.

Glaubensbasis der Evangelischen Allianz
vom 2. September 1846, sprachlich überarbeitet 1972

 

 

Links zu christlichen Gemeinden, Kirchen und Werken in Mannheim und Umgebung (unvollständige Sammlung):

 

Alpha-Buchhandlung Mannheim (Christliche Buchhandlung)
Biblische Gemeinde Mannheim (Evangelische Freikirche)
Big Message (überkonfessionelle Jugendarbeit / Musik und andere Events)
Chinesische Gemeinde (Evangelische Freikirche)
CVJM Mannheim („Christlicher Verein junger Menschen“ – (überkonfessionelle Jugendarbeit)
„Christen im Beruf“ Chapter Mannheim (überkonfessionelle Vereinigung)
Christliches Zentrum Mannheim (CZM) (Ev. Pfingstkirche / Gemeinde Gottes Deutschland KdöR)
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Mannheim (Baptisten / Mitglied der ACK)
Ev. Personalgemeinde Trinitatis (Evangelische Landeskirche)
Ev. Stadtmission Mannheim (Landeskirchliche Gemeinschaft)
Freie Baptisten Gemeinde Neuostheim (Evangelische Freikirche)
Freie Baptisten Gemeinde Schönau (Evangelische Freikriche)
Freie evangelische Gemeinde Mannheim ( Evangelische Freikirche)
Die Gideons (Überkonfessionelle weltweite Arbeit zur Verbreitung der Bibel)
Haus des Herrn (Evangelische Freikirche)
HealingRoom (Überkonfessionelle Gebetsgruppe)
Italienische Gemeinde (Evangelische Freikirche)
Italienische Brüdergemeinde (Evangelische Freikirche)
Landeskirchliche Gemeinschaft K4 (Landeskirchliche Gemeinschaft)
Liebenzeller Gemeinde Feudenheim (Landeskirchliche Gemeinschaft)
Mannheimer Stadtmission (Evang. Freikirche / Landeskirchliche Gemeinschaft)
MET (Mannheimer Evangelisierungsteam e.V. / Römisch Katholische Kirche)
SfC Mannheim („Studenten für Christus“ / Studentenarbeit)
SMD Mannheim (Studentenmission Deutschland /( Studentenarbeit)
Spanische Gemeinde (Evangelische Freikirche)
Türkische Gemeinde (Evangelische Freikirche)
Volksmission Mannheim (Evang. Pfingstkirche im Bund freier Pfingstgemeinden /BFP)
Heilsarmee Mannheim (Freikirche, die statt Soldaten des Todes, Soldaten der Nächstenliebe aufbietet) und als Zusatz: FeG Ludwigshafen (Evangelische Freikirche in Ludwigshafen).

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Der Artikel ist ebenfalls erschienen auf der Homepage der Ev. Allianz Mannheim.